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Eröffnung des Esskastanienlehrpfades am 26.06.2011 |
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| Klingenberg verfügt über größere Esskastanienbestände. Um diese interessante und außergewöhnliche Baumart der Bevölkerung näher zu bringen wurde ein Esskastanienlehrpfad eingerichtet.
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Klingenbergs Seltenbachschlucht eines der 100 schönsten Geotope |
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„Buntsandstein und Ton – das dunkle Gold – prägen Region um Klingenberg“Die Seltenbachschlucht im unterfränkischen Landkreis Miltenberg zählt ab sofort zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Dies erklärte der Chef-Geologe am Landesamt für Umwelt, Roland Eichhorn, bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde am 20.05.2011 an die beiden Geotop-Paten, die Stadt Klingenberg am Main und den Naturpark Spessart. Eichhorn: „Wer die Seltenbachschlucht durchwandert, dem werden 250 Millionen Jahre Erdgeschichte vor Augen geführt. |
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| Die dortigen Gesteine des Buntsandsteins
erzählen von katastrophalen Überschwemmungen und gewaltigen
Flutwellen, die Unterfranken vor Jahrmillionen erfassten“. Oberhalb
der Seltenbachschlucht stößt man auf eine andere Besonderheit: den
Klingenberger Ton. Der einzigartigen Qualität des „dunklen Goldes“
verdankte die Stadt Klingenberg bis 1914 ihren legendären Reichtum
bis. Die Nachfrage nach diesem hochwertigen Spezialton für
Bleistiftminen und als Metallersatzstoff hält auch heute noch an.
Der Ton wird von sechs Bergleuten in traditioneller bergmännischer
Arbeit mit dem Druckluftspaten abgebaut.
Monsunartiger Starkregen und Flutwellen verwüsteten Eichhorn zufolge vor Jahrmillionen die Gegend des heutigen Spessarts und türmten meterhoch Sand und Geröll auf, der zum Buntsandstein verfestigt wurde. Später schnitten sich die Flüsse der Eiszeit tief in diese Gesteine ein - die Seltenbachschlucht entstand. Eichhorn: „Die Seltenbachschlucht verrät viel über Bayerns wechselvolle Klimageschichte.“ |
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Vom Fundort zum FundstückDer Internet-Auftritt »Museen vernetzt« bringt die römische Geschichte des Mainlimes zusammen |
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| Am Dienstag, 22. Juni 2010 stellten in Aschaffenburg
Vertreter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in
Bayern, des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, der
Bayerischen Sparkassenstiftung München und des Cultural Heritage
Computing Universität Salzburg offiziell die Homepage
www.museen-mainlimes.de vor und zeigten, wie der Mensch der
Moderne zeitgleich virtuell und ganz real in die Welt der
Archäologie und in die Geschichte eintauchen kann. Auf der
benutzerfreundlichen Website kann die Informationstiefe selbst
bestimmt werden. Eine Fülle von Verzahnungen leitet den
Mainlimes-Interessierten durch die Segmente »Welterbe Mainlimes«,
»Limesmuseen«, »Limesgemeinden«, »Themen«, »Karte«, »Medien« und
»Aktuelles« - wobei der letzte Programmpunkt vom in Obernburg
ansässigen Förderkreis Mainlimes-Museum gepflegt wird. Ansonsten
stammen die Limes-Basisinformationen für die Homepage-Menüs aus dem
Standardwerk von Bernd Steidl »Welterbe Limes: Roms Grenze am Main«
(erschienen im Verlag Logo, Obernburg 2008). 18 Monate Vorbereitungszeit stecken in dem Projekt, sagt Dr. Christof Flügel von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, mehr als 50.000 Euro hat die Bayerische Sparkassenstiftung nach Angaben ihres Vertreters Dr. Ingo Krüger gegeben - und noch sind die Perspektiven nicht erschöpft: Offline - zum Sparen von Gebühren - soll das Modul funktionieren, Video-Funktionen und GPS-Ortung holen - wie am Beispiel des Utilis-Altars dargestellt - das Fundstück auf virtuellem Weg aus dem Museum an den Fundort. Dass gerade der Mainlimes mit diesem Projekt eine museumspädagogische Vorbildfunktion erfährt, erklärt sich aus den besonderen Gegebenheiten des Welterbes: Hier gibt es nur wenige sichtbare Ruinen, die zentrale Rolle zum Dokumentieren des römischen Leben am Main kommt den Museen zu. Mit »Archäologische Museen Vernetzt« lassen sich die auf mehrere Museen verstreuten Objekte aus einzelnen Fundorten mit den Welterbestätten am Mainlimes verbinden. Mitarbeiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen haben zudem mit der Archäologischen Staatssammlung München Informationen multimedial auf den aktuellen Forschungsstand gebracht.
Internet-Link: www.museen-mainlimes.de Text und Foto: Main-Echo, Stefan Reis
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Heimatgeschichte wissenschaftlich fundiert und spannend aufbereitet einem breiten Publikum zu vermitteln, ist Ziel des Archäologischen Spessart-projekts (ASP). Mittlerweile wurden 63 europäische Kulturwege in Spessart und Odenwald konzipiert, die Geschichtsinteressierte auf den Spuren der Vergangenheit bewandern können. Auch die Stadtverwaltung Klingenberg liebäugelt damit, einen oder mehrere Kulturwege in Angriff zu nehmen. Dr. Gerrit Himmelsbach von ASP informierte am Dienstagabend im katholischen Pfarrheim > weiter hier ...
