Anschrift: Wilhelmstraße13 a, Tel.: 09372/20305 |
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| Hier finden Sie das
Museum im Stadtplan!
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| Öffnungszeiten und Eintrittspreise
siehe Klingenberg von A-Z:
Der
Weinbau hat in Klingenberg eine jahrhundertealte Tradition. 1261 werden erstmals Weingärten "auf
dem hohen Berge" im Eigentum der Schenken von Clingenburg urkundlich erwähnt. |
![]() Weinkeller |
| Von den in Klingenberg angebauten Weinen ist der Spätburgunder der Berühmteste. Er
wird in vielen Gedichten und Liedern gepriesen. Die Pflege der Reben im Weinberg, die Traubenernte, das Keltern des Lesegutes und der Ausbau des Weines bis zum Abfüllen auf die Flasche ist im Erdgeschoss des Museums dargestellt. Eine Gläser- und Flaschensammlung sowie viele Fotos ergänzen die Thematik. |
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| Der Wein hat
Klingenbergs Ruhm begründet, ihren früheren Reichtum verdankt die Stadt jedoch der
Tongrube. In zwei Schaustollen sind die Abbaumethoden von einst und jetzt dokumentiert. Grafiken und Fotos erläutern die Entstehung des Tonvorkommens und dessen Abbau. Eine Sammlung alter Grubenlampen, Keramik, Uniformen und Dokumente vermitteln wissenswertes über das Bergwerk. Die Bleistiftsammlung erinnert daran, dass in jeder Bleistiftmine ein winziges Quentchen Klingenberger Ton enthalten ist. |
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Das Klingenberger Tonvorkommen entstand im Pliozän vor ca. 5 - 10 Millionen Jahren durch Altwasser-Ablagerungen, die tektonisch in den Buntsandstein versenkt wurden. Das von der Kommune betriebene Bergwerk erzielte früher hohe Überschüsse. Deshalb konnte die mittelalterliche Stadt modernisiert und erweitert werden, die Bürger darin steuerfrei leben und alljährlich ein beachtliches "Bürgergeld" zwischen 200,-- und 400,-- Mark kassieren. |
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Ein Raum im Erdgeschoss beherbergt die komplette Röllfelder Dorfschmiede mit Esse, Blasebalg, Ambos, zahlreichen Maschinen und Werkzeugen. Küferei und Wagnerei sind im anschließenden Keller zusammengefasst. Beide Handwerkszweige waren für den Winzer unentbehrlich. Hier sind vor allem die Gerätschaften zur Herstellung von Weinfässern wie Fügeblock, Daubenschablone, Spundhobel etc. interessant. Schnitz- und Hobelbank sowie alte Schreinerwerkzeuge vervollständigen den Raum. |
![]() alte Röllfelder Dorfschmiede |
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Komplette
Werkstätten wie z.B. die Schusterwerkstatt sind originalgetreu aufgebaut. |
| Neben der Steinhauerei waren
Schifffahrt und Fischerei wichtige Erwerbszweige der Klingenberger. Modelle alter
Mainschiffe: Treidelkahn, Seitenraddampfer, Kettenschleppschiff, Aalschocker sowie eine
Mainlandschaft mit Schleppzug, Badeanstalt und Tonverladeplatz geben ein lebendiges Bild
vergangener Zeiten. Von der traditionsreichen Fischerzunft werden alte Fischereigeräte gezeigt. |
| Das 3. Stockwerk ist dem Leben der Frau um die Jahrhundertwende gewidmet. Krämerladen, Küche, Häckerwirtschaft waren die Bereiche der Ehefrau, während die Töchter spannen, nähten und stickten, um sich eine standesgemäße Aussteuer zu schaffen. Die freie Zeit gehörte der Religion, Musik und Literatur. | |
| Sehenswert ist
auch die Webstube mit zwei alten Webstühlen. im Dachgeschoss. Neu hinzugekommen ist die "Religiöse Nische" mit Heiligenfiguren und -bildern und drei Vitrinen mit kirchlicher Kleinkunst, die zum Teil aus der Kapelle des Schosses Mairhofen entstammen. |
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Betreiber des Museums ist der Förderverein Historisches Klingenberg, 1. Vorsitzender, Helmut Becker |
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